Pflegebetten - unerlässlich für die häusliche oder stationäre Pflege

Zur besten Versorgung der Pflegebedürftigen

Ob Pflegebett oder Wechseldruckmatratze: bei semed.de finden Sie das komplette Pflegesortiment für bettlägerige Personen. Für optimale Bedingungen bei der Pflege bieten wir hilfreiches Zubehör wie Einlegerahmen oder Wäscheschutz an. Wer das Bett hüten muss, wird hochwertige Krankenbetten und das Zubehör zu schätzen wissen.

Pflegebetten für bequemes Ausruhen und erholsamen Schlaf

Information und Beratung zu Pflegebetten

Moderne Pflegebetten sind technische Multitalente. Ingenieure, Konstrukteure und Techniker haben diesen Betten alles mitgegeben, was die Pflege von Menschen heute verlangt. Sie erfüllen die unterschiedlichsten Anforderungen, Bedürfnisse und Wünsche. Das betrifft die sichere und gleichzeitig optimal bequeme Lagerung der Pflegebedürftigen ebenso wie die leichte und pragmatische Bedienbarkeit durch Angehörige und das Pflegepersonal. Ihre professionellen Einsätze finden sie sowohl in der häuslichen Krankenpflege als auch in Pflegeheimen und beim stationären Aufenthalt in Krankenhäusern.

Pflegebetten sind ein wichtiges Stück Lebensqualität

Unsere professionellen Pflegebetten haben einen festen Stand, sind robust und nehmen keinen „Knuff“ krumm. Sie sind in die richtige Pflegehöhe einstellbar. Sowohl das Kopf- als auch das Fußende sind stufenlos verstellbar. So können sie an jede gewollte Körperhaltung angepasst und den Befindlichkeiten des Pflegebedürftigen gerecht werden. Mit diesen Einstellungen sind auch schonende Mobilisierungen möglich. Die Konstruktionen ermöglichen eine einfache Reinigung der Pflegebetten und deren hygienische Sauberkeit. Obgleich die Betten längst multifunktionale Hilfsmittel mit elektromotorischer Unterstützung sind, haben sie aus der Designabteilung ein sehr wohnliches Aussehen erhalten, das auch im eigenen Schlafzimmer nicht auffällt.

Unsere Pflegebetten bringen eine deutliche Steigerung der Lebensqualität für den Pflegebedürftigen und eine erhebliche Erleichterung der pflegerischen Arbeiten zustande. Der Bewegungsablauf vom Sitzen zum Liegen (und umgedreht) ist in diesen Pflegebetten ohne jeden Kraftaufwand möglich. In Summe ermöglichen diese Eigenschaften eine auch längerfristig ausgerichtete bedarfsgerechte Pflege. Je nach Bettyp können auch Rehamaßnahmen, zum Beispiel nach einem Schlaganfall etc., durchgeführt werden. Sehr häufig werden die Kosten für ein Pflegebett von der Krankenkasse oder von der Pflegekasse übernommen. Pflegebetten sind per Definition ein medizinisches Hilfsmittel.

Einlegerahmen für Betten - Die Alternative zum Pflegebett

Beratung und Information zu Einlegerahmen

Einlegerahmen sind das funktionale Innenleben der Pflegebetten. Sie werden einfach in das bereits vorhandene Bett eingesetzt. Der Lattenrost, der sonst klassisch die Liegefläche in einem Bett bildet, wird durch den Einlegerahmen ersetzt. So kann die zu pflegende Person im bekannten, gewohnten und lieb gewonnenen Umfeld innerhalb der „eigenen vier Wände“ verbleiben. Das Schlafzimmer hat auch nach dieser Veränderung noch immer dasselbe Aussehen. Die Pflegebett-Einlegerahmen werden deswegen auch gerne als praktische Bett-in-Bett-Systeme bezeichnet.

Die Pflegebett-Einlegerahmen haben eine mehrteilige Liegefläche und einen Heber

Diese Konstruktion ermöglicht die typischen Pflegebettfunktionen. Dazu zählt das Einstellen der Pflegehöhe von rund 80 cm genauso wie die Winkelverstellung des Bein- und Rückenbereichs. Allein dadurch kann der Pflegebedürftige einige Erleichterungen seiner Bettlägerigkeit erfahren. Mehr noch. Das Anheben des Beinteils kann dem Pflegebedürftigen auch dabei helfen, vorhandene Spannungen aus den Beinen zu mildern oder sie gar zu entwässern.

Der Vorteil der Einlegerahmen liegt (gegenüber den Pflegebetten) hauptsächlich darin, dass der Pflegebedürftige „gefühlt“ in „seinem“ Bett verbleiben kann und sich an dem Gesamtbild des Schlafzimmers rein optisch nichts ändert. Allerdings stehen diesen subjektiven Vorteilen für den Pflegebedürftigen auch einige Nachteile für das Pflegepersonal gegenüber. Dazu zählt die nicht ganz optimale ergonomische Situation für die Pflegekraft. Die geteilte Form der Auflagefläche ist, genau wie im Pflegebett, der Garant dafür, dass die Füße beim Liegen ausreichend unterstützt werden können. Durch das Verstellen des Rücken- und Kopfteils ist der Bewegungsablauf vom Liegen zum Sitzen ohne eigenen Kraftaufwand möglich. Der Pflegebedürftige wird dabei durch die Kraft der eingebauten Elektromotoren komplett entlastet.

Spezielle Matratzen für Pflegebetten – wandelbar für Ihre Bedürfnisse

Beratung und Information zu Matratzen

Rund ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett. Bei Pflegebedürftigen sind es oft wesentlich mehr Stunden am Tag. Da kommt es umso mehr auf die richtige Wahl der Matratze an. Das oft kontinuierliche Liegen des Pflegebedürftigen hat häufig unangenehme Begleiterscheinungen. Dagegen helfen oft nur eine zielgerichtete Mobilisation und eine Matratze, die sowohl zum Nutzer als auch zu seinen Befindlichkeiten passt. Schon allein deswegen sollte man ein Pflegebett nicht mit „irgendeiner x-beliebigen“ Matratze ausstatten. An der Stelle gibt es mittlerweile ganz spezielle Matratzen, die den Pflegebedürftigen und dessen Pflege unterstützen – ja sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung haben.

Die Qualität der Matratze ist nicht nur für den guten Schlaf verantwortlich

Eine ebenso häufige wie unangenehme Folge längerer Bettlägerigkeit ist (neben der Lungenentzündung) auch der Dekubitus. Das „sich Wundliegen“ ist ein Druckgeschwür, das durch die fortlaufende Belastung stets an derselben Körperstelle entsteht. Dabei sind das Steißbein und die Fersen besonders gefährdet. Experten empfehlen deswegen einen regelmäßigen Lagerungswechsel. Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, stehen für diese Problematik spezielle Dekubitusmatratzen zur Verfügung. In der einfachen Ausführung sind das Schaumstoffmatratzen mit Antidekubitusfederungen. Bei uns finden Sie die richtige Matratze für jedes Problem.

Neben dem Dekubitus ist die Inkontinenz ein weiterer Schwerpunkt im Pflegebett. Auch für diese oft als peinlich empfundene Schwäche gibt es spezielle Matratzen, die die Flüssigkeiten atmungsaktiv ableiten. Für Pflegebedürftige mit Knochenproblemen und fehlender Mobilität stehen orthopädische Matratzen für das Pflegebett zur Verfügung. Auch bei allergischen Überempfindlichkeiten gegenüber Staub, Milben und anderen ungebetenen „Gästen“ gibt es die entsprechende Unterstützung durch die richtige Matratze. Um die richtige Matratze zu erhalten, die speziell für die jeweiligen Problemstellungen ausgerichtet ist, ist eine explizite Verordnung erforderlich, die der behandelnde Arzt ausstellt.

Wechseldruckmatratzen für Pflegebetten zur Versorgung von Dekubitus

Beratung und Information zu Wechseldruckmatratzen

Viele Pflegebedürftige leiden bei längerer Bettlägerigkeit irgendwann unter dem klassischen Druckgeschwür, dem Dekubitus. Das kann leider auch unter sonst eigentlich optimalen Lagerungsbedingungen passieren. Auf konventionellen Lagerungssystemen liegen die Pflegebedürftigen oft einfach zu hart oder gar zu weich. Dazu kommt, dass sich viele Menschen in diesen Situationen nicht mehr ausreichend selbst bewegen können. Die Mobilität und Aktivität beim Drehen und Verändern der Position fehlt einfach.

Wenn das Gefürchtete dann einzutreten scheint und der Dekubitus dem Pflegebedürftigen bereits droht, muss professionelle Hilfe eingeschaltet werden. Optimale Hilfe kommt dann von technischer Seite. Die Wechseldruckmatratzen sind heute elektronisch geregelte Hightech-Instrumente.

Das „Geheimnis“ liegt im Inneren der Wechseldruckmatratze

Der segensreiche Kern dieses Hilfsmittels ist eine Matratze, die an den Aufbau einer Luftmatratze erinnert. Die Wechseldruckmatratze besteht aus mehreren „Luftkammern“, die zusammen eine Auflagefläche ergeben. Das Wechselspiel des Drucks wird nun dadurch erreicht, dass im ersten Schritt die Luftkammern 1, 3, 5, 7 usw. aufgepumpt werden. Nach einer einstellbaren Zeit werden diese Luftkammern wieder abgelassen und die Luftkammern 2, 4, 6, 8 etc. werden aufgepumpt.

Das klingt kompliziert, ist aber dank intelligenter Steuerung sehr einfach in der Handhabung. Diese buchstäblich segensreiche Erfindung bringt erhebliche Erleichterung für die Pflegebedürftigen mit sich. Es darf allerdings auch nicht übersehen werden, dass das Aufpumpen der Luftkammern Betriebsgeräusche mit sich bringt. Bei längerem Einsatz können auch Wahrnehmungsstörungen beim Patienten auftreten. Dadurch kann der Patient das Gefühl der eigenen Körpergrenzen verlieren. Deshalb sollte die Wechseldruckmatratze auch nicht bei Pflegebedürftigen eingesetzt werden, die ohnehin schon Körperwahrnehmungsstörungen haben. Auch bei chirurgischen Extensionen ist von deren Einsatz abzuraten. Für alle anderen „dekubitusgefährdeten Pflegebedürftigen“ ist diese Matratzenart allerdings eine Hilfe und Unterstützung der ganz besonderen Art. Der Einsatz der Wechseldruckmatratze kann sogar dabei helfen, einen entstandenen Dekubitus bei professioneller Behandlung zurückzubilden.

Einteilung der Dekubitusgrade, als Hilfe zur Auswahl ihrer Matratze

Es gibt viele Einteilung von Dekubitusgraden, die gängigste hierbei ist die Klassifizierung nach EPUAP. Dabei werden 4 Grade unterschieden, wobei der Grad 1 auf eine Gefährdung hinweist und Grad 4 schon massive Schädigungen beinhaltet.

Grad 1 zeigt sich als intakte Haut mit einer umschriebenen, also klar ersichtlichen, nicht wegdrückbaren Rötung.
Die Hautstelle kann Temperaturunterschiede zum gesunden Gewebe aufweisen, wobei diese von kälter zu wärmer reichen können. Auch reicht die Variationsbreite von schmerzempfindlich, weicher oder härter anfühlt.

Bei Grad 2 spricht der Fachmann von einer Teilzerstörung der Haut. Die betroffenen Hautschichten sind die Epidermis, also die oberste Hautschicht und die Dermis, auch genannt die Lederhaut in der sich vermehrt Blutgefäße und Tastkörperchen befinden.
Die Bandbreite des Aussehens reicht von einem flachen offenen Geschwür mit einem rot bis rosafarbenem Wundbett ohne Beläge bis hin zu einer flüssigkeitsgefüllten Blase, die sich auch schon geöffnet haben kann. Hier liegt eine hohe Infektionsanfälligkeit vor.

Im Schädigungszustand Grad 3 kommt es zu Zerstörung aller Hautschichten. Das unter der Haut liegende Fettgewebe kann sichtbar sein. Es können sich Beläge bilden. Auch Wundhöhlen am Rand können auftreten, als auch Tunnel, die sich in umliegendes Gewebe ausbreiten.

Bei Grad 4 spricht man von einem totalen Gewebsverlust. Das heißt Knochen, Sehnen und Muskeln liegen frei. Beläge und Schorf können auftreten. Tunnel und Wundhöhlen am Rand sind häufig zu finden. Oft treten fortgeleitete entzündliche Prozesse auf.

 

Trotz des Wechseldrucksystems sollte auf eine Lagerung nicht verzichtet werden, denn für das Körperempfinden und für die Erhaltung der Beweglichkeit von Gelenken und Muskeln ist bewegt werden und bewegen enorm wichtig.